DayZ - Regelmäßig News und Interessantes aus der Welt der Zombi-Apokalypse

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    Silvergamer TS3

    • DayZ - Regelmäßig News und Interessantes aus der Welt der Zombi-Apokalypse

      Hallo, Welt der Zombie-Jäger!

      Ich werde in Zukunft hier regelmäßig interessante Dinge und News/Updates über DayZ (Standalone) berichten.

      Das Spiel fesselt mich seit Jahren. Gestartet habe ich vor sicherlich 12 Jahren, als 2009 die ARMA2-Mod "DayZ" (Vanilla) von Dean "Rocket" Hall entwickelt wurde (eigentlich ARMA2 OA!).

      Die Installation damals war ein Drama, was aber schnell durch die Bereitstellung von DayZLauncher (an das andere Tool kann ich mich leider nicht mehr erinnern) vereinfacht wurde. Damals gab es ausschließlich public server, die in der selben Hive lagen (das bedeutet, dass man zwischen den Servern hin- und herspringen und somit mächtig Loot sammeln konnte - quasi ein Cheat also).
      Bald kamen die ersten private server, bei denen der Spielstand nicht mit der Hive gesynct wurde.

      Cheater gab es zu der Zeit wie Sand am Meer - entweder gab es BattlEye noch nicht, oder aber es zog einfach nicht. Was haben wir da alles erleben dürfen...

      Gespielt wurde auf verschiedenen Karten, die sehr realistisch gestaltet waren (und weiterhin sin). Mindestens Chernarus (225qkm Fläche) wurde in Anlehnung an eine Gegend in Tschechien entwickelt (da kommt die Entwicklerschmiede Bohemia Interative ja auch her). Namalsk (eine relativ kleine Map) war zumindest meine zweite Lieblingsmap. Auf der relativ unrealistischen Map (wegen des riesen Bergs mitten auf der Insel mit einem Vulkan drauf) "Taviana" bzw. "Origin" war ich nur zeitweise mit einem Clan unterwegs, obwohl diese sicherlich die meistbespielte Map war (dort konnte man eigene Gebäude bauen).



      Irgend wann wurde dann die Mod auf ARMA3 portiert, viele spielen auch da noch. Ich war nie ein Fan von ARMA3, daher war das keine Option für mich.

      Die Rakete (Dean) entschied sich 2012 dazu, die Mod in eine eigene Umgebung zu programmieren, also die Standalone. Ein hehres Ziel, er hatte sich zu viel vorgenommen, der Backlog wurde ständig umpriorisiert und es gab (siehe "Das Agile Manifest") keine Reviews und schon gar keine Retrospektiven.

      Early Access - 39 US$. Das wollte ich auch, und war einer der ersten (etwas mehr als 4 Mio EUR am ersten Tag, dem 16. Dezember 2013, wurden eingespielt! Im ersten Monat wurden 1 Mio Lizenzen verkauft - was ein Entwicklungsbudget!!!), die eine entsprechende Lizenz erworben. Und war ich gespannt. Und dann enttäuscht. Grauenvoll. Ich habe das Spiel bis 2017 faktisch nicht mehr angerührt.

      Als es dann mit der Standalone nicht so richtig weiter ging (die Spieler wurden langsam ungeduldig), "entschied" Dean sich weniger als 2 Jahre später 2014 BI zu verlassen (wobei das sicherlich nicht freiwillig war) und irgend etwas anderes "herausragendes" zu programmieren in seinem Unternehmen "RocketWerkz" - davon hat man dann meines Wissens nach nie wieder etwas gehört ;)

      An Stelle von der Rakete trat spätestens zu dem Zeitpunkt Brian Hicks, der vollmundig erst wöchentlich, dann monatlich und dann gar nichts mehr zum Entwicklungsverlauf äußerte. Er verließ BI dann im Frühjahr 2018 :)

      DayZ war über Jahre hinweg im Alpha-Status - und das merkte man auch immer. Fehler, Glitching, Abstürze, Performance-Issues, etc. - es war keine Freude, die SA zu spielen.

      2014 wurde dann verkündet, dass BI das Spiel nun auch noch für die Sony PS4 entwickeln wolle. Die Portierung auf die Xbox folgte dann 2015.
      Doof ist, dass man nicht in einem Mixed Scenario (also PS4, Xbox und PC) zusammen spielen kann.

      Ende 2017 war es dann so weit: Beta!!! Und Ende für den Early Access.
      Und dann: GA! Vollversion! 13. Dezember 2018 - ich werde den Tag wie Weihnachten feiern!

      Und dann schnell zwei weitere Maps, "Dear Island" (kostenfrei) und "Livonia" (als DLC weitere 19 EUR, die es echt wert sind!)

      Was ich an DayZ liebe:
      - Die offene Welt
      - Die liebevolle Gestaltung der Welt (sehr realistisch mit Wetter)
      - Die Community
      - Die Möglichkeit eigene Basen zu bauen (entweder basierend auf den Standard-Möglichkeiten, oder aber mit BBP, Base Building Plus)
      - Zombies, Trader, PVP und PVE, Handeln - und immer wieder neu starten nach einem unvermeidlichen Tod bei Feindkontakt (wobei es aber auch sehr viele friendly contacts gibt, die ich besonders schätze)

      Ich spiele alleine. Leider. Der Clan, mit dem ich in den verg. Jahren auf der ARMA2-Mod unterwegs war, hat sich immer weiter verstreut (da waren viele echt junge Spieler und Spielerinnen dabei, die von den Schulen ins Berufsleben wechselten). Mit einigen habe ich aber noch über Steam regelmäßig alle paar Monate Kontakt, eine Handvoll spielt auch noch die Mod, ein oder zwei die SA. Macht aber nichts, ich lerne immer wieder neue BegleiterInnen kennen.

      Die ARMA2-Mod habe ich rund 3500 Stunden gespielt, auf der Standalone bin ich seit Mitte verg. Jahres nun bald 1300 Stunden unterwegs.

      Mein favorisierter Server ist ASYLUM-HOUSE mit der Map Livonia (ich bin mit dem Chef-Admin "Disaproval"/James recht gut vertraut - ich habe als erster Spieler User Acceptance Tests durchgeführt, nachdem ich einige Monate auf der zuvor installierten Map "Chernarus" mit einer Handvoll anderen Spielern unterwegs war). Der Server hat 60 Slots und ist fast immer voll ausgebucht. Das hängt nicht zuletzt mit den super Admins zusammen, aber auch den tollen Mods und vor allem der Entscheidung, keinen virtualisierten Server zu verwenden, sondern echtes Blech. Denn die vServer konnten die Performance nicht liefern, die 60 Spieler mit all den tollen Mods fordern.



      Bis bald.

      Garageman

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